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„Mein persönlicher Geduldsfaden mit Menschen, die sich in dieser Lage gegen eine Impfung entscheiden, ist mittlerweile gerissen“, sagte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther am Donnerstag bei der Landespressekonferenz zur Corona-Lage im Land.

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Noch einmal soll in Schleswig-Holstein verstärkt zum Impfen aufgerufen werden. Niedrigschwellige Impfangebote, wie stationäre Impfstellen, bzw. mobile Impfteams mit deutlich niedrigeren bürokratischen Anforderungen im Vergleich zu Impfzentren, sollen ausgeweitet werden, so Gesundheitsminister Heiner Garg.

Auch soll bei den Testanforderungen in Pflegeheimen nachgeschärft werden, um Besuche in der Advents- und Weihnachtszeit zu ermöglichen. Unabhängig davon, ob man geimpft oder genesen ist, muss man künftig einen aktuellen Negativ-Test vorlegen. Ungeimpftes Personal soll auch weiterhin täglich getestet werden.

Schulschließungen sollen für Herbst und Winter ausgeschlossen werden, so Günther.

Weihnachtsmärkte und Veranstaltungen sollen nach jetzigem Stand zumindest im Außenbereich stattfinden können. Veranstalter:innen sollen sich aber auf die 2G-Regelung einstellen, wenn sie das volle Potenzial ausschöpfen wollen, sagte Günther.

Am Dienstag war die Zahl der Neuinfektionen mit 611 Fällen enorm in die Höhe geschnellt. Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte im Land auf 82,2 Fälle je 100.000 Einwohner:innen in einer Woche. Die aktuelle Corona-Verordnung läuft am Sonntag aus.

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