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Nach den Bund-Länder-Beratungen am Dienstag hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwoch in einer Sondersitzung des Kieler Landtags die aktuelle Situation eingeordnet. Er appellierte noch einmal an die Bürger:innen im Land, sich unbedingt an die geltenden Corona-Regeln zu halten und sich umsichtig und vorsichtig zu verhalten. Nur so könne man die Pandemie gemeinsam überwinden.

Über einen Perspektiv- bzw. Stufenplan wolle man gewährleisten, nach Ostern weitere Schritte in Richtung Normalität möglich zu machen. Für derartige Schritte seien jedoch niedrige Infektionszahlen essentiell. Als wichtigen Schlüssel, um die Bürger:innen in Schleswig-Holstein vor einer Virus-Mutation zu schützen, nannte Günther die Nachverfolgung über die Gesundheitsämter. Um dort noch effektiver arbeiten zu können, wolle man die Digitalisierung noch schneller voranbringen.

Übernahme von Kita-Kosten

Der Ministerpräsident teilte zudem mit, dass das Land Schleswig-Holstein die Kita-Kosten für Eltern so lange übernimmt, wie die Einrichtungen geschlossen bleiben. Das Gleiche gelte für die Betreuungskosten für Grundschulen. Günther lobte außerdem die wachsende Bereitschaft der Betriebe im Land, Mitarbeiter:innen das Homeoffice zu gewähren. Arbeitnehmer:innen, für die diese Möglichkeit nicht bestehe, wolle man noch besser schützen.

Die Rede von Daniel Günther können Sie hier in voller Länge anschauen:

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird bis zum 14. Februar verlängert und verschärft – auch in Schleswig-Holstein. Bund und Länder hatten sich am Dienstag nach fast achtstündigen Beratungen darauf verständigt, weitere Maßnahmen zu verschärfen. Unter anderem soll es eine verschärfte Maskenpflicht geben. Auch die Kitas und Schulen bleiben bis zum 14. Februar grundsätzlich geschlossen beziehungsweise die Präsenzpflicht wird ausgesetzt.

Das Statement von Daniel Günther nach der Bund-Länder-Konferenz:

 

Hier lesen Sie die neuen Beschlüsse im Überblick:

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