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Es bahnte sich bereits über das Wochenende an: Am Montag wurde in Hamburg der Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen überschritten. 93 Neuinfizierte sind hinzugekommen, das ergibt einen Inzidenzwert von 50,6. Die Hansestadt ist damit nun Corona-Hotspot. Schleswig-Holstein bleibt dagegen weiterhin vergleichweise moderat mit 88 Neuinfektionen und einem Inzidenzwert von 15,5.

Was bedeutet das aber nun für Hamburg? Zum einen gilt seit Montag eine Maskenpflicht im Unterricht für Schüler:innen von Berufsschulen und Oberstufen. Für jüngere Schüler:innen könnte diese Pflicht bald folgen.

Private Feiern in der eigenen Wohnung werden demnächst möglicherweise weiter beschränkt, auf zehn Teilnehmer aus zwei Haushalten. Seit Freitag gilt bereits eine Höchstgrenze von 15 Feiernden. Zusätzlich empfiehlt die Landesregierung, die körperlichen Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und geeignete Hygienemaßnahmen einzuhalten.

Auch auf den Sport, vor allem in der Halle, könnten in der nächsten Zeit wieder Beschränkungen und Verbote zukommen. Und die Gastronomie – ohnehin stark gebeutelt durch den Lockdown im Frühjahr und durch aktuell eingeführte Sperrstunden – dürfte auch in nächster Zeit eher mit weiter verschärften Regelungen als mit Erleichterungen rechnen.

Für Weihnachtsmärkte bedeuten die steigenden Zahlen ebenfalls nichts Gutes. Sowohl sie als auch der Winterdom stehen auf der Kippe.

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