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Wenn es in Sachen Corona ein Sorgenkind in Schleswig-Holstein gibt, dann ist es mit Sicherheit Flensburg. Dort gelten die schärfsten Regeln und nirgends ist die Zahl der mit einer Mutation Erkrankten so hoch. Dennoch wurde die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Die Stadt begründet diesen Schritt mit der Verhältnismäßigkeit. Immerhin würde das Kontaktverbot ja noch weiterbestehen und der Inzidenzwert wäre um 30 Punkte gesunken.

Die Klinikleitung des auf Corona-Fälle spezialisierten St. Franziskus-Hospitals unterstützt diese Strategie. Die Inzidenz sei mit 163 nach wie vor hoch und nahezu jede neue Infektion sei eine mit der Mutation – dennoch sieht die Klinik die Entwicklung positiv. Sorge bereiten dem Geschäftsführer Klaus Deitmaring nur die Öffnungspläne der Landesregierung. Die Friseursalons und Gartencenter bleiben am Montag in Flensburg zwar geschlossen, nicht aber im benachbarten Kreis Schleswig-Flensburg.

Die Stadt Flensburg will nun jede Woche prüfen, inwieweit die Maßnahmen wieder entschärft werden können, damit auch dort die ersten Öffnungsschritte gemacht werden können.

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