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Die Zahl der Anrufe beim Giftnotruf ist 2020 im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Besonders auffällig waren dabei während der Lockdowns im 2. und 4. Quartal Vergiftungen mit Desinfektionsmitteln, teilte das Giftinformationszentrum in Göttingen mit. Allein in den Monaten März und April habe es 160 Anrufe zu dem Thema gegeben – in den Jahren zuvor seien es weniger als 50 Anrufe pro Monat gewesen. Nach Angaben der Expert:innen der Universitätsmedizin Göttingen geht die größte Gefahr für Kinder von Haushaltschemikalien und Arzneimitteln aus. Bei Erwachsenen überwiegen Vergiftungen mit Medikamenten.

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