Corona-Lage in Hamburg: Impfstoff möglicherweise schon Anfang 2021 verfügbar

Hamburgs Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard hat am Dienstag in der Landespressekonferenz im Hamburger Rathaus über die aktuelle Corona-Situation informiert. Die Senatorin gab bekannt, dass die Kontaktpersonen-Nachverfolgung in Hamburg in einem Leitstand zentralisiert werden soll und Gesundheitsämter so entlastet werden sollen. Auch zu dem vielversprechenden Corona-Impfstoff der deutschen Firma „Biontech“ äußerte sich Leonhard. Hamburg sei von der Bundesregierung bereits aufgefordert worden, einen Lieferort zu nennen. Im Zentrum Hamburgs soll demnach ein größeres Impfzentrum eingerichtet werden. Man prüfe dort derzeit Immobilien.

Sollten sich alle Erwartungen an die Produktionskapazitäten des Unternehmens Biontech erfüllen, werde man zudem womöglich zu Beginn des Jahres 2021 die ersten Menschen impfen können, so die Senatorin. Dabei ginge es aller Voraussicht nach zunächst um Personen im Personal- und Gesundheitswesen sowie sehr betagte Menschen mit multiplen Vorerkrankungen. Bis jedoch eine flächendeckende Verimpfung über das System der Kassenärzt:innen möglich sei, werden nach Angaben der Senatorin noch viele Monate vergehen.

Innensenator Andy Groteder Leiter des Landesamts für Verfassungsschutz, Torsten Voß, und der Leiter des Landeskriminalamts Hamburg, Mirko Streiber, haben im zweiten Teil der Landespressekonferenz über das Thema Rechtsextremismus – Lage und Maßnahmen zur Bekämpfung“ informiertHamburger:innen, die in ihrem Umfeld Beobachtungen machen, die auf rechtsextremistische Verhaltensweisen und Einstellungen schließen lassen, haben nun die Möglichkeit, die Polizist:innen der neuen Zentralen Hinweisaufnahme Rechtsextremismus (ZHA-R) beim LKA Hamburg zu kontaktieren. Dort sollen dann alle eingehenden Hinweise zu möglichen vorbereiteten Straftaten sowie Informationen und Erkenntnissen zu Personen oder Gruppierungen mit rechtsextremistischem Hintergrund zusammengeführt und einer gründlichen Prüfung unterzogen werden.

Die Kriminalbeamt:innen aus dem Staatsschutz sind sowohl telefonisch unter der Telefonnummer 040 / 4286 76767 (Mo.-Fr.: 8 Uhr bis 15 Uhr) wie auch per E-Mail unter hinweise-rechtsextremismus@polizei.hamburg.de zu erreichen.

Die Pressekonferenz können Sie hier noch einmal in voller Länge sehen: 

Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger
Zur Startseite