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Im Iduna-Zentrum mitten in Göttingen sollen etliche Infizierte wohnen. Durch eine Feier mehrerer Großfamilien und anschließender Besuche in einer Shisha-Bar soll sich das Virus innerhalb kurzer Zeit ungehemmt ausgebreitet haben. Seit dem Wochenende ist man dabei, die Infektionsketten nachzuvollziehen. 300 Kontaktpersonen wurden bislang ermittelt, 166 bereits getestet. Darunter auch 57 Kinder. Das hat auch Auswirkungen auf 13 Göttinger Schulen.

Nicht jede identifizierte Kontaktperson wollte sich auf Corona testen lassen, zum Teil erschienen Leute einfach nicht. Um die Corona-Gefahr zu minimieren, ist dies aber zwingend notwendig. „Es kommt auf jeden Fall zur Testung, das ist keine Freiwilligkeit. Ich kann mir das nicht aussuchen“, betonte Claudia Schröder, stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, am Dienstag mit Nachdruck. Wer sich gegen die Anordnung des Gesundheitsamtes widersetzt, bekommt es mit der Polizei oder den Gerichten zu tun. Und wer sich nicht an Quarantäne-Auflagen halte, dem drohe im schlimmsten Fall sogar eine Einweisung in eine geschlossene Einrichtung.

Noch immer arbeitet die Stadt Göttingen unter Hochdruck daran, weitere Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Auch weitere Testergebnisse stehen noch aus. Die Zahl der mit Corona Infizierten könnte also noch steigen.

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