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Die Corona-Neuansteckungen im Norden sind konstant niedrig. Doch immer wieder kommt es zu Infektionsherden. So jetzt auch in Kiel. Dort haben sich bisher sechs Mitarbeiter eines Imbiss mit dem Virus infiziert. Der Betreiber hat sein Schnellrestaurant sofort geschlossen, doch nun müssen rund 400 Kontakte zurückverfolgt werden. Und das Kieler Gesundheitsamt hat Probleme beim Bearbeiten der Gästelisten des Schnellrestaurants: Namen sind unleserlich geschrieben, es wurden Angaben vergessen oder falsche Handynummern notiert. Die Testergebnisse der restlichen neun Mitarbeiter werden für Donnerstag erwartet.

Darüber hinaus bietet die Stadt eine Telefonhotline an unter 0431/901-3333. Unter dieser Nummer ist ab Donnerstag 9 bis 16 Uhr bis zum Wochenende ein Mitarbeiter der Stadt erreichbar für Bürger, die sich Sorgen machen.

Wer an einer Atemwegserkrankung leidet und zuvor in einem Risikogebiet war oder Kontakt zu nachweislich Infizierten hatte, sollte umgehend seinen Hausarzt oder die Ärzte-Hotline 116 117 anrufen und zuhause bleiben. Bitte gehen Sie nicht direkt in eine Arztpraxis oder eine Notaufnahme, bitte zuerst telefonisch Kontakt aufnehmen, so helfen Sie einer weiteren Verbreitung des Virus vorzubeugen. Der Hausarzt oder das örtliche Gesundheitsamt nimmt einen Abstrich von Mund und Rachen. Mithilfe eines Labortests können die Mediziner dann feststellen, ob eine Infektion vorliegt. Bis dahin muss die betroffene Person weiterhin isoliert bleiben.

Sollte ein Verdachtsfall bzw. ein bestätigter positiver Befund vorliegen, ordnet das zuständige Gesundheitsamt alle weiteren Maßnahmen an.

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