Channel Aid Charity-Konzert in Hamburg: Indiband Bastille rockt die Elbphilharmonie 

Mehr als 2.000 Menschen haben am Samstagabend das Benefizkonzert der englischen Indiband Bastille in der Hamburger Elbphilharmonie verfolgt. Begleitet wurde die Band vom 52-köpfigen Baltic Sea Philharmonic Orchester unter der Leitung von Kristjan Järvi und einem Londoner Gospel-Chor, der für große Emotionen sorgte.

Bastille Frontmann Dan Smith Foto: Franziska Krug/Getty Images for Channel Aid Live

Frontmann Dan Smith nutzte das Konzert gleich zu Beginn für eine klare politische Botschaft: In eine Europaflagge gehüllt und mit den Worten „Wir sind alle Europäer!“, stürmte der Brite unter großem Beifall auf die Bühne. Nicht nur der Saal, auch die Musiker um ihn herum applaudierten und das war nicht das letzte Mal, dass es an diesem Abend zu Standing Ovations kam. Bastille powerte eineinhalb Stunden durch und performten einen Mix aus Indie-, Poprock und Klassik vor ausverkauftem Haus.

Allie Sherlock rührte die Elphi zu Tränen

Als Support Acts traten die gerade einmal 14-jährige Allie Sherlock, der Singer-Songwriter Leroy Sanchez und die US-amerikanische Musikerin Madilyn

Es ist mucksmäuschenstill in der Elbphilharmonie, als Allie Sherlock ihre Songs performt Foto: Franziska Krug/Getty Images for Channel Aid Live

Bailey auf, die ihrerseits für stimmungsgeladene Gänsehautmomente sorgten. Bei Sherlock’s Auftritt ging ein erstauntes Flüstern durch die Reihen: „Diese Stimme!“ oder „Sie ist erst 14?“. Beim Auftritt der jungen Künstlerin, die durch YouTube Bekanntheit erlangte, blieben nicht viele Augen im großen Saal der Elbphilharmonie trocken.

Das Konzert war innerhalb von nur acht Stunden ausverkauft, „Channel Aid“ hatte es auf YouTube live übertragen. Jeder Klick bedeutet eine Spende. Der Erlös fließt in diesem Jahr an die Stiftung Laureus Sport for Good, die Entwicklungshilfeorganisation Right to Play und das Tanzprojekt Chance to Dance.

eis

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