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Der Bundesgerichtshof hat das sogenannte Hanfbar-Urteil des Landgerichts Braunschweig aufgehoben. Der Fall wird an das Braunschweiger Gericht zurückverwiesen und muss dort neu verhandelt werden. Die Bundesrichter machten klar, dass es sich bei den verkauften Tees aus Hanfblüten in Braunschweig um Betäubungsmittel gehandelt habe. Es sei aber weiterhin strittig, ob die Betreiber der „Hanfbar“ das wussten oder hätten wissen können. Das Landgericht Braunschweig hatte die beiden Angeklagten im Januar 2020 wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln zu mehrmonatigen Bewährungsstrafen verurteilt. Sie hatten losen Tee aus EU-zertifiziertem Nutzhanf verkauft.

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