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Wie soll Bremen mit Bordellen umgehen, die mutmaßlich von Mitgliedern der Hells Angels betrieben werden? Über diese Frage ist der Senat in Streit geraten. Innensenator Ulrich Mäurer fordert die Schließung, das Wirtschaftsressort sieht keine Grundlage dafür. Hochgekocht ist der Streit, weil die Betreiber:innen hinter dem „Eros69“ nun auch noch eine Spielhalle bauen wollten. Außerdem gibt es Hinweise, dass Personen aus dem Umfeld der Hells Angels in der Bremer Innenstadt ein Bordell eröffnen wollten. Das müsse unter allen Umständen verhindert werden, fordert auch die Stadtentwicklungssenatorin. Im Senat will man sich jetzt auf ein Moratorium einigen. Alle Anträge aus dem Umfeld der Hells Angels sollen vorerst auf Eis gelegt werden.

Das Wirtschaftsressort erhöht nun den Druck auf Innensenator Ulrich Mäurer: Um das bestehende Bordell schließen und die Eröffnung eines neuen verhindern können, müssten nun eindeutige Beweise auf den Tisch, dass die Hells Angels beteiligt sind. Immerhin den Plänen für die Spielhalle auf dem Gelände des Eros69 hat die Baubehörde bereits eine Absage erteilt – der Bebauungsplan schließe das aus.

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