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Evakuierungsbereich Hannover-Misburg, Foto: Landeshauptstadt Hannover

Auf einem Baufeld im Stadtteil Misburg-Nord in Hannover ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Dabei handele es sich um eine Zehn-Zentner-Bombe. Da es in der Nähe des Fundortes noch andere Kampfmittelverdachtspunkte gebe, solle am Donnerstag zunächst eine weitere Sondierung des Geländes erfolgen, teilte eine Sprecherin der Feuerwehr mit. Der Blindgänger soll noch am Donnerstags entschärft werden.

Von der Evakuierung seien etwa 15.000 Bewohner:innen betroffen. Sie werden gebeten, den Sicherheitsbereich um 14:00 Uhr zu verlassen. Unter der Rufnummer 19222 können gehbehinderte Menschen einen Krankentransport anfordern. In Absprache mit dem Gesundheitsamt sei es für nicht infizierte Menschen erlaubt, die Kontaktbeschränkungen auszusetzen und für die Zeit der Evakuierung Familienangehörige oder Bekannte aufzusuchen. Am Donnerstagvormittag sollte ein Bürgertelefon geschaltet werden. Die Personen, die sich aufgrund von Anordnungen des Gesundheitsamtes aktuell in häuslicher Quarantäne befinden, werden durch die Feuerwehr kontaktiert.

Wer keine andere Aufenthaltsmöglichkeit hat, kann ab 14:00 Uhr eine der zwei Betreuungsstellen aufsuchen. Ein kostenloses Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 ist bereits eingerichtet.

Die betroffenen Einwohner:innen können voraussichtlich erst in den Abendstunden in ihre Wohnung zurückkehren.

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt Hannover über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover.

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