Bombendrohung in Lübeck – Gebäude evakuiert

Am Montagmorgen gegen 10 Uhr kam es in einer Lübecker Ergotherapiepraxis in der Moislinger Allee zu einer Bombendrohung. Wie die Polizei berichtet, wurden das betroffene sowie zwei umliegende Gebäude evakuiert. Davon waren etwa 150 Personen betroffen. Ihnen wurde ein Bus des Stadtverkehrs als Aufenthaltsmöglichkeit zur Verfügung gestellt. Sieben Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Neumünster, Segeberg, Ratzeburg, Itzehoe und Lübeck waren im Einsatz. Die Bundespolizeiabteilung Ratzeburg unterstützte den Einsatz mit Beamten der technischen Gruppe sowie einem Höheninterventionsteam. Auch war der Kampfmittelräumdienst aus Groß Nordsee war vorsorglich anwesend.

Die Absuche endete kurz vor 14 Uhr und es wurden keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Die betroffenen Gebäude konnten ab diesem Zeitpunkt wieder genutzt werden. Das 2. Polizeirevier Lübeck hat die Ermittlungen hinsichtlich der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen (§ 126 StGB).

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