Bombendrohung an der Universität Hamburg

Einen Tag nach den Tumulten an der Universität Hamburg in der Vorlesung von AfD-Gründer Bernd Lucke steht die Hamburger Universität schon wieder in den Schlagzeilen: Um zehn Uhr am heutigen Donnerstag erreichte das Präsidium der Universität Hamburg per E-Mail eine Bombendrohung für die Gebäude Mittelweg 177 und Edmund-Siemers-Allee 1 (ESA1). Die Polizei wurde umgehend informiert, die beiden Gebäude konnten mit Hilfe des Feueralarms innerhalb weniger Minuten geräumt werden, teilte die Hamburger Universität mit.

Einsatz dauerte nur 40 Minuten

Nach ca. 40 Minuten hat die Polizei den Einsatz aufgehoben. Der Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Lenzen und der Kanzler Dr. Martin Hecht haben die Mitarbeiter selbst per Megaphon darüber informiert, dass nach Einschätzung der Polizei zum jetzigen Zeitpunkt keine Gefahr besteht. Alle Betroffenen konnten an ihre Arbeitsplätze beziehungsweise die Studierenden in ihre Veranstaltungen zurückkehren.

Wirtschaftswissenschaftler und AfD-Gründer Bernd Lucke (M) versucht an der Universität Hamburg seine Antritts-Vorlesung zu halten. Foto: Markus Scholz/dpa

Unklar, ob ein Zusammenhang zu den Protesten gegen die Lucke-Vorlesung besteht

Die Polizei gab zu Protokoll, dass nun in alle Richtungen ermittelt werde. Ob es einen Zusammenhang mit den Protesten gegen den AfD-Gründer Bernd Lucke gibt, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. „In der Email selbst gab es keine Angaben zu den Hintergründen der Drohung“, erklärte die Sprecherin.

 

tik

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