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Jahrelang wurden Kinder auf einem Campingplatz in Lügde sexuell missbraucht. Der Fall hat am Donnerstag erneut den Sozialausschuss im Niedersächsischen Landtag beschäftigt. Die Sonderermittlerin Christa Frenzel hat ihren Bericht vorgestellt: Menschliches Versagen und mangelnde Kommunikation zwischen den Behörden – das ist das Ergebnis des Berichts. Zwar sei das Jugendamt in Hameln organisatorisch gut aufgestellt, in der Praxis habe es aber vor allem in der Zusammenarbeit der Ämter Probleme gegeben.

Zwei Männer hatten über einen Zeitraum von zehn Jahren auf einem Campingplatz in Lügde immer wieder Kinder sexuell missbraucht, diese gefilmt und das Material im Internet veröffentlicht. Das Jugendamt in Hameln hatte einem der Haupttäter trotz mehrerer Hinweise auf sexuell übergriffiges Verhalten die Pflegschaft für eines der Mädchen übertragen.

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