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Das Hotel-Geschäft ist gerade erst wieder so richtig angelaufen und schon der nächste Schock: Pünktlich zum Start der Herbstferien in Niedersachsen ist auch das sogenannte Beherbergungsverbot in Kraft getreten. Urlauber:innen, die aus einem Risikogebiet anreisen wollen, müssen einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Sonst ist der Urlaub vorbei, bevor er angefangen hat. Wirtschaftlich ist das für die Branche eine Katastrophe, sagt Rainer Balke vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga). Er zweifelt sogar an der Rechtmäßigkeit der Maßnahme. Die Landesregierung hat inzwischen angekündigt, die Einnahmeausfälle mit einem Hilfspaket in Höhe von zehn Millionen Euro abzufedern. Am Mittwoch soll das Beherbergungsverbot auf der Bund-Länder-Konferenz mit Kanzlerin Angela Merkel noch einmal auf den Tisch kommen. Möglicherweise hat der Spuk für Hoteliers dann auch schon bald wieder ein Ende.

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