Der 70-jährige Bankräuber Michael Jauernik hat am Montag vor dem Hamburger Landgericht gestanden, im Januar 2017 auf einen Bankangestellten geschossen zu haben und diesen mit einem Bauchschuss lebensgefährlich verletzt zu haben. Allerdings hätte er nie eine Tötungsabsicht gehabt. Bei der Zeugenvernehmung ging es darum, ob Jauernik unvermittelt und offensichtlich grundlos geschossen hat oder ob er durch das Opfer oder den Kassierer provoziert worden war. So soll der Kassierer das Geld so durch den Ausgabeschlitz geworfen haben, dass Geldscheine auf den Boden gefallen seien. Ob es sich bei dem Überfall auf die Haspa-Filiale in der Holstenstraße um gefährliche Körperverletzung oder versuchten Mord handelt, entscheidet darüber, ob der 70-Jährige nur für einige Jahre oder lebenslang ins Gefängnis muss.

Zur Startseite