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Stellen Sie sich vor, in den Sommerferien – der Tourismuszeit überhaupt im Norden – käme fast niemand mehr auf Deutschlands wohl beliebteste Insel Sylt. Zumindest nicht mit den Zügen der Deutschen Bahn sowie deren Sylt-Autoshuttles. Dieses Szenario wäre für Urlauber wohl ein Albtraum und fast wäre es Realität geworden. Nach unseren Informationen erwog die Deutsche Bahn ernsthaft, ihre deutschlandweit eingesetzten Lokomotiven der Baureihe 245 aus dem Verkehr zu ziehen. Das hätte gravierende Folgen für den Bahnverkehr in Schleswig-Holstein gehabt.

Die Gute Nachricht: Die Marschbahn fährt. Zwar fielen auch am Freitag, beispielsweise in Niebüll, immer wieder Züge aus oder verspäteten sich – aber die Bahn fährt und die Erleichterung an den Bahngleisen war groß.

Nach Angaben der Bahn gibt es bei der 245er-Baureihe Probleme mit Isolierungen im Maschinenraum der Lok. Gerüchte über Dämpfe im Führerhaus machten die Runde. Der Betrieb soll zwar zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen sein, worin das neue Problem nun aber genau bestehe und wann die Loks in die Werkstatt müssten, dazu wollte die Bahn zunächst keine Angaben machen. Noch ist also nicht wirklich abzusehen, welche Konsequenzen auf Urlauber und Pendler zukommen.

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