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Die Stadt Hamburg will Eltern verstärkt unterstützen, die mit ihren schreienden Babys überfordert sind. Für Anfang nächsten Jahres ist eine Informationskampagne geplant. Ziel ist es, zu verhindern, dass Säuglinge geschüttelt werden, um sie ruhigzustellen.

Beim Schütteln kann das Kind ein Schütteltrauma erleiden – und das kann lebensgefährlich sein.

Das sind die Symptome beim Schütteltrauma-Syndrom:

  • Das Kind wirkt apathisch, ist blass und schreckhaft, erbricht.
  • Das Kind ist schlapp und hat keinen Muskeltonus mehr. Wie bei einer Puppe hängen Arme und Beine schlaff herunter.
  • Das Kind hat Krampfanfälle.
  • Das Kind hat Schnappatmung.
  • Der Atem setzt aus.
  • Das Kind ist bewusstlos nach dem Schütteln. Es fällt in einen komatösen Zustand.

Sollte eins dieser Symptome auf das geschüttelte Baby zutreffen, braucht es Hilfe. Dann sollte man die Notrufnummer 112 wählen oder mit dem Kind in die Klinik fahren.

Wer kann vorsorglich helfen?

Wenn Sie sich Sorgen um Ihr Baby machen, oder auch um sich selbst, weil sie das Geschrei des Kindes nicht mehr ertragen, haben viele Gesprächspartner in Hamburg ein offenes Ohr und beraten Sie gerne:

Weitere Informationen und Hinweise finden Sie auch unter: www.schuettelntoetet.de

 

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