Aus dem Osnabrücker Zoo sind zwei Mantelaffen-Weibchen ausgebüxt und gehen nun auf Erkundungstour in Niedersachsen. Über Wassergraben und Zaun hinweg sind sie ausgerissen. Zoodirektor Micheal Böer kann sich nicht erklären, wie das passieren konnte. Es ist übrigens nicht das erste Mal: 2013 war es eine andere Affendame, die ganz Osnabrück in Atem gehalten hat. Damals hat es zwei Wochen gedauert, bis sie wieder da war.

 

— UPDATE, 13. MAI 2018 —

Fast eine Woche nach ihrem Ausbruch aus dem Osnabrücker Zoo sind die zwei Mantelaffen wohlbehalten zurückgekehrt. Die beiden Weibchen Ofina und Kimberly hatten sich am vergangenen Montag aus dem Staub gemacht. Wahrscheinlich hatten sie sich in einem an den Zoo angrenzenden Buchenwald versteckt, wie der Zoo am Sonntag mitteilte. Jetzt sind sie von selbst in ihr Gehege zurückgekehrt.

Die auch Guereza genannten Tiere könnten sehr gut klettern, und die Umgebung des Zoos mit einem dichten Wald sei schwer zu überschauen, erklärte eine Sprecherin. Nach ersten Untersuchungen gehe es den Affen gut. Nur ihr Fell sei bei dem Ausflug ein wenig schmutzig geworden. Wie die friedlichen Tiere über den bis zu dreieinhalb Meter breiten Wassergraben gelangen konnten, wissen die Pfleger bis jetzt noch nicht. Der Zoo prüfe nun, wie es mit den Mantelaffen und ihrer Anlage weitergehe.

dpa

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