Anti-Terror-Übung: Teile des Hauptbahnhofs Hannover werden abgesperrt

Die Bundespolizei trainiert in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Hauptbahnhof Hannover einen Anti-Terroreinsatz. Gemeinsam mit der Polizeidirektion Hannover, dem Landeskriminalamt sowie Feuerwehr und Rettungskräften wird das Vorgehen gegen terroristische Täter sowie die Rettung und Versorgung Verletzter geübt, wie die Bundespolizei ankündigte.

Unter realistischen Bedingungen wird dabei eine komplexe und lebensbedrohliche Einsatzlage inszeniert, wofür Teile des Bahnhofs zwischen 22 Uhr und 5 Uhr mit Sichtschutzwänden abgesperrt werden. Während der Übung werden Platzpatronen und Knallkörper eingesetzt, was in der Umgebung zu Belästigungen führen kann. Reisende werden vor Ort über die Übung sowie die teilweise auf andere Gleise verlegten Züge informiert.

Trainiert werden mehrere unterschiedliche, fiktive Terror- und Anschlagsszenarien, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Bundespolizeiakademie hat bundesweit Übungen dieser Art vorbereitet. Vergleichbare Übungen gab es bereits an Bahnhöfen in Berlin, Leipzig, Frankfurt am Main, Lübeck und München.

dpa

Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger
Zur Startseite