Copy LinkCopy LinkShare on MessengerShare on Messenger

Im März, zu Beginn des ersten Corona-Lockdowns, haben die Psychologiestudentinnen Noelia Wehrhahn und Sandra Schwarz aus Hildesheim das anonyme Zuhörtelefon ins Leben gerufen. Es sollte eine Anlaufstelle für Kommilitonen sein, um Sorgen loszuwerden. Mittlerweile ist es jedoch eine richtige Institution geworden.

Es geht darum, für Menschen da zu sein, ihnen ein Ohr zu bieten. Doch längst dreht sich nicht mehr alles nur um Corona. Es sind auch Sorgen wie Liebeskummer, Einsamkeit oder alltägliche Probleme, weshalb Menschen die anonyme Nummer wählen. Weil die insgesamt 37 Studierenden, die das Zuhörtelefon mittlerweile betreuen, aber noch keinen Abschluss in Psychologie haben, sind sie für eine Therapie am Telefon noch nicht qualifiziert. In schwierigen Situationen werden die Anrufer:innen daher an das Krisentelefon des Vereins Suizidprävention Hildesheim weitergeleitet. Dort kümmern sich dann erfahrene Ehrenamtliche um sie und verweisen notfalls an andere Stellen. Der Verein hat sich dem Projekt der Studierenden als Träger angenommen und unterstützt sie.

Das anonyme Zuhörtelefon kann täglich von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr unter der Nummer 05121 / 51 62 88 erreicht werden.

Zur Startseite