„Alster in Flammen“: Hamburger Veranstaltungsbranche protestiert gegen fehlende Corona-Hilfen

Kurz vor Weihnachten will die Veranstaltungsbranche in Hamburg noch einmal richtig laut zu werden. Zusammen mit „Alster in Flammen“ und dem Aktionsbündnis „#AlarmstufeRot“ sollen am 18. Dezember rund 150 Veranstaltungslocations aus Kultur, Messe, Hotel und Gastronomie rot leuchten. Das Bündnis kritisiert, dass die bereits für den November zugesagten Hilfen des Bundes noch immer nicht angekommen seien. Die Branche müsse noch immer ums Überleben kämpfen. Auch Finanzsenator Andreas Dressel habe seine Kundgebungsteilnahme zugesagt.

Hamburg zeigt sich in Rot

Im Zuge der Pandemie-Bekämpfung sind seit Anfang des Jahres Veranstaltungen untersagt. Die Branche liegt brach und zahlreiche Existenzen sind bedroht. Um erneut an die schreckliche Lage der Veranstaltungswirtschaft  zu erinnern, sollen am kommenden Freitag unzählige Gebäude in der Alsterstadt rot erleuchten. So sollen in Hamburg und Deutschland über 150 Locations, darunter Schiffe auf der Alster und im Hafen, Tanzschulen, Theater, die Messehallen sowie die Elbphilharmonie, in rotem Licht erstrahlen.

 

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Branche leidet unter Corona-Maßnahmen

Seit März leidet die Branche unter den bestehenden COVID-19-Einschränkungen und den Lockdowns. Um auf die sich zuspitzende Not aufmerksam zu machen, demonstrierten bereits am 30. Oktober tausende Beteiligte aus allen betroffenen Zweigen. Mit der Parole „Alster in Flammen“ kämpft die lokale Veranstaltungsbranche um ihr Überleben. Grund: Die versprochenen finanziellen Hilfen, die Überbrückungsprogramme und die Novemberhilfen sollen nicht bei den Betroffenen angekommen seien. Die Bürokratie dauere einfach zu lange.

Bündnis fordert Unterstützungshilfen

„Alster in Flammen“ fordert einen Zehnpunkteplan. Oberstes Ziel sei hier ein Überbrückungsprogramm für die gesamte Branche. Keiner dürfe aus den Hilfen ausgeschlossen werden. Kredite, Insolvenzen und Kurzarbeitergelder müssten festen und angepassten Regelungen unterliegen. Unterstützung erhält „Alster in Flammen“ vom Aktionsbündnis #AlarmstufeRot. Gemeinsam kämpfen sie für die Existenzen in der deutschen Veranstaltungswirtschaft.

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