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Es ist ein Thema, über das wir im Jahr 2020 eigentlich nicht mehr berichten müssten. Es sollte allen klar sein, dass Alkohol und Schwangerschaft nicht zusammenpassen. Aber nach einer Studie trinken 58 Prozent – also mehr als die Hälfte aller Schwangeren – hin und wieder Alkohol. Dabei können Hirnschädigungen des Kindes die Folge sein. Denn das Gehirn des Ungeborenen ist während der gesamten Schwangerschaft in der Entwicklung und wird am stärksten durch das Zellgift Alkohol geschädigt. Wichtige Verknüpfungen werden nicht hergestellt. Man geht davon aus, dass pro Jahr mindestens 11.000 Babys in Deutschland mit dem sogenannten Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) geboren werden. Die Dunkelziffer ist doppelt so hoch.

Dr. Jan Schönfeld aus Hamburg hat 200 solcher kleiner Patient:innen, deren Mütter wohl in den wenigsten Fällen wussten, was ein Glas Wein bei ihrem Fötus bewirken kann. Er hat gemeinsam mit einigen anderen das Fachzentrum FAS gegründet. Es geht darum, Eltern Hilfe und Information zu geben, wenn sie mit ihren Kindern nicht mehr weiterwissen.

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