Vierter Prozess im Zuge der G20-Krawalle: Ein Jahr und drei Monate für 20-Jährigen

Thema am 12.09.2017
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Der inzwischen vierte Prozess gegen einen Randalierer der G20-Krawalle ist am Dienstag in Hamburg zu Ende gegangen. Das Urteil: ein Jahr und drei Monate. Dem Mann, der am Wochenende seinen 20. Geburtstag in Untersuchungshaft gefeiert hatte, wurde vorgeworfen, sich am Abend des 8. Juli im Schanzenviertel mit anderen zusammengeschlossen zu haben, um gezielt Polizisten anzugreifen. Zoran B. bezeichnete sich am Dienstag selbst als netten Jungen, der anderen höflich und mit Respekt begegnet. In die Demo sei er nur zufällig hineingeraten. Eigentlich hatte er nur zusehen wollen. Allerdings gab er zu, dass die aufgeheizte Stimmung ihn erfasst habe und er daraufhin zwei Glasflaschen in Richtung Polizisten geworfen habe. Auch hätte er den Beamten mehrmals den Mittelfinger gezeigt.

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