Als erstes Bundesland hat sich Bremen 2009 die Inklusion ins Schulgesetz geschrieben. Schüler mit Förderbedarf werden gemeinsam mit nicht behinderten Kindern unterrichtet. Aber leider hakt es in der Praxis immer wieder. Nun klagt eine Mutter aus Hemelingen an, dass ihr autistischer Sohn nicht angemessen betreut wurde. Der 14-Jährige ist Asperger Autist. Er ist schwerbehindert, hat unter anderem Probleme, die Emotionen seiner Mitmenschen zu deuten. Doch Jannik ist auch hochbegabt und möchte gerne sein Abitur machen. Bis vor kurzem war er deshalb auch an einem Bremer Gymnasium in einer inklusiven Klasse. Doch die besondere Betreuung, die er dort gebraucht hätte, wurde ihm, laut seiner Mutter Birgit Wolter, versagt. Seitdem wird er per Webschule aus Bochum beschult.

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