ADAC-Studie: Hamburger standen 2019 mehr als eineinhalb Jahre im Stau

Im vergangenen Jahr haben die Hamburger demnach so viel wie noch niemals zuvor im Stau gestanden. Foto: Pixabay

Autofahrer auf Hamburgs Autobahnen haben im vergangenen Jahr so viele Stunden im Stau gestanden wie nie zuvor.

Rekordwert in Hamburg

13.497 Stunden, mehr als eineinhalb Jahre, dauerten die Verkehrsbehinderungen rund um Hamburg – ein Rekordwert, wie der ADAC am Donnerstag mitteilte. Folglich wurde der Spitzenwert des Vorjahres von 12.164 Stunden übertroffen.

Allerdings waren die Staus insgesamt etwas kürzer. Deren Länge ging laut ADAC in der Hansestadt um 845 Kilometer auf 30.388 Kilometer zurück. Davon entfiel allein auf die A7 mit 17 118 Kilometer Stau mehr als die Hälfte. Auf der westlich durch Hamburg führenden Autobahn war vor allem der Abschnitt Othmarschen-Waltershof, der durch den Elbtunnel führt, in beiden Fahrtrichtungen mit jeweils mehr als 3.000 Kilometern eine Staufalle. Auf der A1 im Osten Hamburgs wurden 7.652 Kilometer Stau registriert.

Unfälle selten die Ursache

„Unfälle seien selten der Grund für die Stillstände, sagte ein ADAC-Sprecher. Meistens ist einfach nur sehr viel los.“ Und Autobahn-Baustellen brächten ebenfalls Verzögerungen. So wurden für Hamburg zwischen Mai und Oktober die meisten Baustellen gemeldet, laut ADAC-Erfassung waren es in der Spitze im Juni 14, im Juli 15.

Der mit 25 Kilometern längste Stau im Norden erstreckte sich laut ADAC am 27. Juli, einem Samstag, auf der A1 zwischen dem Maschener Kreuz und Ahrensburg. Auf 21 Kilometern standen am 29. Mai die Autos auf der A7 zwischen Marmstorf und Schnelsen. 20 Kilometer „No Go“ gab es am 11. Juni auf der A1 zwischen Ahrensburg und Hamburg-Stillhorn.

Mitteilungen ADAC Hansa

Mit dpa

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