Am Freitag startete am Hamburger Landgericht der Prozess gegen einen jungen Mann, der als Abtreibungsgegner schon einige Schlagzeilen gemacht hat. Seit Jahren zeigt der Student Ärztinnen an, die auf ihren Internetseiten über Schwangerschaftsabbrüche informieren. Er selbst will namentlich aber nicht genannt werden.

Nun verklagt er Kersten Artus, Vorsitzende des „Pro Familia“-Landesverbands in Hamburg. Yannic Hendriks wirft ihr vor, durch die Nennung seines Namens und der Verbreitung seines Bildes seine Persönlichkeitsrechte verletzt zu haben. Zum Prozessauftakt am Freitag ist der Kläger selbst nicht erschienen. Sein Anwalt machte jedoch noch einmal deutlich, dass die Nennung seines Namens eine Prangerwirkung hätte. Dem widerspricht die Klägerin. Ein Urteil wird für den 26. April erwartet.

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