79-Stunden-Sperrung der A7 in Hamburg für Brückenabriss – Zunächst kaum Stau

Zwei Bagger sind mit Abbrucharbeiten an einer Brücke an der Abfahrt Othmarschen beschäftigt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

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Trotz der Sperrung der A7 in Hamburg wegen Brückenabrissarbeiten ist es am Freitagmorgen auf den umliegenden Straßen nur zu geringen Verkehrsbehinderungen gekommen.

„Die Staulage rund um die Sperrung war relativ entspannt. Viele Autofahrer scheinen tatsächlich auf den Rat gehört zu haben, heute die Fahrt nach Hamburg mit dem Auto zu unterlassen“, sagte ein Sprecher der Verkehrsleitstelle am Freitagvormittag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Lediglich an einigen Punkten, wie im Bereich Freihafen der B75, sei der Verkehr leicht erhöht gewesen.

Wetter wohl auch für entspannte Lage verantwortlich

Ein weiterer Grund für die vergleichsweise entspannte Lage könnte auch das Wetter gewesen sein, sagte er weiter. Am Morgen lagen die Temperaturen bei etwa 1 Grad Celsius. Wegen eines Unfalls auf der Autobahn 1 in Richtung Norden gab es am Morgen jedoch stockenden Verkehr zwischen Billstedt und Barsbüttel (Schleswig-Holstein). Der Verkehr lief deshalb auf einer Länge von rund sechs Kilometern langsamer. Die A1 gehört zur großräumigen Ausweichstrecke während der Bauarbeiten.

Diese Strecken sind betroffen

Diese waren war am Donnerstagabend wie geplant gestartet, die A7 ist deshalb für 79 Stunden voll gesperrt. Von den Abbrucharbeiten ist zunächst die Strecke zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Volkspark und -Waltershof betroffen. Am Freitagabend wird die Sperrung bis Hamburg-Heimfeld ausgedehnt. Erst am Montagmorgen gegen 5 Uhr soll die A7 wieder freigegeben werden. Autofahrende müssen sich auf erhebliche Behinderungen einstellen. Eine Sprecherin der Autobahngesellschaft appellierte an die Autofahrende, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder vom Homeoffice aus zu arbeiten.

Diese Umleitungen werden empfohlen

Der überregionale Verkehr zwischen Hannover und Flensburg soll die Vollsperrung großräumig über die A1 (Bremen-Lübeck), A21 (Bargteheide-Bad Segeberg) und die B205 (Bad Segeberg-Neumünster) umfahren. Innerstädtisch führen die Umleitungen über die Elbbrücken.

Die Autobahn nördlich und südlich des Elbtunnels wird von sechs auf acht Spuren erweitert. Im Bereich Altona bekommt sie einen gut zwei Kilometer langen Lärmschutzdeckel. Dafür sollen jetzt drei Brücken abgerissen werden.

Mit dpa

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