Mit einer Kranzniederlegung vor dem Mahnmal St. Nikolai und einer Gedenkstunde im Michel gedachten am Sonntag zahlreiche Hamburger der Opfer der Operation Gomorrha im Juli 1943, bei der 34.000 Menschen ums Leben kamen. „Diese Opfer und die Umstände, die zu ihrem Tod führten, dürfen niemals in Vergessenheit geraten“, betonte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD). Unter den Gästen der Erinnerungsstunde waren auch Zeitzeugen. 255.000 Wohnungen, die Hälfte des gesamten Hamburger Wohnungsbestandes, wurden damals zerstört. Doch die Denkmale, die an diese Zeit erinnern sollen, laden nicht zum Innehalten ein. Dabei sind sich doch eigentlich alle einig, dass diese Geschehnisse um die Operation Gomorrha nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

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