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Die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel (Niedersachsen) hat am Dienstag 450-jähriges Bestehen der großen Büchersammlung gefeiert. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine Festrede gehalten. Zum Jubiläum gibt es zudem eine große Sonderausstellung unter dem Motto „Wir machen Bücher“. Highlight ist das „Evangeliar Heinrichs des Löwen“ – das einst teuerste Buch der Welt.

Die am 5. April 1572 von Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg gegründete Bibliotheca Augusta galt jahrzehntelang als die größte Bibliothek nördlich der Alpen und wurde als achtes Weltwunder bezeichnet. Ihre Bestände umfassen insgesamt etwa eine Million Medieneinheiten, darunter rund 11.800 Handschriften und mehr als 400.000 alte Drucke. Es gab auch einige berühmte Bibliothekare: Am bekanntesten waren wohl der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz sowie der Dichter Gotthold Ephraim Lessing. Und auch heute wird – obwohl die Herzog August Bibliothek wirkt, als wäre sie ein Museum – dort noch international geforscht.

Die Sonderausstellung dauert bis zum 17. Mai. Bis dahin haben Besucher:innen die Möglichkeit, die kleinen und großen Schätze der Bibliothek zu bestaunen.

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