36 Schüler infiziert: Bislang größter Corona-Ausbruch an Hamburger Schule

Ein Impfstoff gegen das Coronavirus soll noch in diesem Jahr am Menschen getestet werden. Foto: Pixabay/ Beispielbild

An der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg-Winterhude haben sich mittlerweile 36 Schüler*innen und drei Schulbeschäftigte mit dem Coronavirus infiziert. Damit habe sich die Zahl der Corona-Fälle an der Stadtteilschule im Vergleich zur Vorwoche um zehn erhöht, sagte der Sprecher der Schulbehörde, Peter Albrecht, am Montag.

Größter Corona-Ausbruch an Hamburger Schule

Insgesamt seien rund 400 Schüler*innen und 200 Schulbeschäftigte auf das Virus getestet worden. Vier Klassen hätten die Quarantäne inzwischen verlassen können, weitere zwölf befinden sich weiterhin in einer präventiven Quarantäne. Es handelt sich um den bislang größten Corona-Ausbruch an einer Hamburger Schule.

Laut Auskunft des zuständigen Gesundheitsamtes Hamburg-Nord ist es außerhalb des schulischen Kontextes zu einer Reihe von Infektionen gekommen. In einer Klasse deute aber vieles auf eine Infektionskette innerhalb der Schule hin, sagte Albrecht. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse gelte an der Schule weiterhin eine Maskenpflicht – auch im Unterricht.

Insgesamt liegen aktuell 79 Infektionen an 34 Schulen in Hamburg vor, davon 69 Schüler sowie zehn Schulbeschäftigte. 17 Klassen (von rund 9500) sowie 41 Schulbeschäftigte befinden sich in Quarantäne.

 

Mit dpa

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