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Bei einer Hausdurchsuchung am Montagmorgen in Hamburg-Wandsbek wurden 33 Hunde, darunter 15 Welpen, sichergestellt, die laut Polizei und Veterinäramt in einem schlechten Zustand waren. Die dort lebende 42-jährige Deutsche steht im Verdacht, beim gewerbsmäßigen Handel mit Welpen ihre Kundschaft betrogen zu haben, indem sie ihnen falsche Stammbaumdaten und Haltungsbedingungen der Tiere vortäuschte.

Die Durchsuchung des Hauses offenbarte den Einsatzkräften des LKA, dass die im Internet zum Kauf angebotenen jungen Hunde aus desolaten Zuständen stammten und offenbar nicht dem vorgegebenen Stammbaum entstammten. Zudem seien die Welpen offenbar auch nicht – wie von der Verkäuferin angegeben – geimpft und entwurmt gewesen.

Aufgrund der schlechten Haltungsbedingungen der Hunde zogen die Kriminalbeamtinnen und -beamten das Veterinäramt hinzu, welches der Frau die Tiere entzog und beim Hamburger Tierschutzverein unterbrachte. Eine erste tierärztliche Begutachtung der Hunde ergab, dass diese in einem schlechten Gesundheitszustand sind.

Gegen die 42-Jährige, die mangels Haftgründen auf freiem Fuß blieb, wurde nun auch ein Verfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Webseite des Hamburger Tierschutzvereins

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