Heiligenhafen befürchtet Millionenschäden nach Sturmtief „Axel“

Thema am 10.01.2017
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Anfang Januar 2017 hat Sturmtief „Axel“ der Ostseeküste Schleswig-Holsteins schwer zugesetzt. Am Mittwoch will das Umweltministerium eine vorläufige Schadensbilanz für das ganze Land vorlegen. Schon klar ist, dass Heiligenhafen ziemlich hart getroffen wurde: Der Hafen und die Stadt waren zwar geschützt durch die neue Spundwand, aber am Strand wurden tausende Kilometer Sand weggespült. Von den Dünen ist nichts mehr zu sehen. In Graswarder und auch in Steinwader beispielsweise rechnet man daher mit Millionenschäden, obwohl keine Häuser beschädigt wurden. Die Kraft des Wassers konnte man aber schon an den riesigen Steinen erkennen, die von den Wellen angespült wurden. Stehen die Zeichen auf Sturm, bekommt Heiligenhafen mit seiner besonderen Nord-Ost-Küstenlage die volle Breitseite einer Sturmflut ab. Und auch wenn der Hochwasserschutz im Hafen funktioniert hat – für den Küstenschutz gibt es leider bislang kein Konzept.

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