Umstrittenes Raubtier: 50 Wolfsgegner demonstrieren in Uelzen

Thema am 11.01.2017
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Der Wolf spaltet Niedersachsen. Die einen freuen sich, dass das Tier dort wieder heimisch geworden ist, die anderen hätten am liebsten, dass es wieder verschwindet. Vor allem Tierhalter und die Landbevölkerung sehen sich durch Wolfsattacken bedroht. Erst Mitte Dezember wurden im Kreis Uelzen 23 Rehe gerissen – höchstwahrscheinlich von Wölfen. Den Besuch des Umweltministers Stefan Wenzel am Mittwoch beim Landrat in Uelzen nahmen rund 50 Wolfs-Gegner zum Anlass, um zu demonstrieren. Ziel des Protests sind härtere Maßnahmen gegen Wölfe. Naturschutz dürfe nicht über die Interessen der Menschen gestellt werden. Außerdem warnten die Aktivisten davor, dass sich die Raubtiere unkontrolliert vermehren könnten.  

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