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Staatsministerin Özoguz spricht mit Hamburger Schülern über Gefahren im Netz

Thema am 09.02.2016
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Die Schüler einer sechsten Klasse vom Hamburger Gymnasium Marienthal haben am Dienstag ganz besonderen Besuch bekommen: Staatsministerin Aydan Özoguz (SPD) war da, um mit den Kindern über die Gefahren des Internets zu sprechen. Anlass war der „Safer Internet Day“, der jedes Jahr europaweit stattfindet. Dieses Jahr mit dem Schwerpunkt „Cybermobbing“ – die Belästigung, Bedrängung und Nötigung anderer Menschen im Netz.

Die Staatsministerin erzählte den Kindern von ihren eigenen Erfahrungen mit Beschimpfungen im Internet, stellte Fragen und hörte zu. Die Schüler, von denen viele auch ein internetfähiges Handy besitzen, sind sich vieler Gefahren durchaus bewusst. Dennoch brauchen sie einen kompetenten Ansprechpartner, wenn ernsthafte Probleme anstehen.

Befragungen haben ergeben, dass von den 12- bis 19-Jährigen bereits rund 20 Prozent von Cybermobbing persönlich betroffen sind. Sei es durch die Verbreitung boshafter Lügen oder die Weitergabe peinlicher Fotos. Das sogenannte Fertigmachen im Netz nimmt stetig zu.

Über das Thema Cybermobbing haben wir auch mit unserem Studiogast gesprochen: Prof. Dr. Ulrike Verch von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg. Sie ist Expertin auf dem Gebiet und ihre Hochschule unterstützt auch den Safer Internet Day. Wir wollten unter anderem von ihr wissen, warum das Problem immer größer wird, was Betroffene oder Eltern tun können und welche Rolle auch die Lehrer in der Schule spielen. 

Mehr Tipps und Hilfe zum Thema Cybermobbing finden Sie hier!

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