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Flache Fische: Im Tropen-Aquarium Hagengeck sind die Rochen los

Thema am 21.01.2016
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Von den 600 Rochen-Arten, die es weltweit gibt, leben acht davon in Hamburg im Tropen-Aquarium Hagenbeck. Und die Fische vermehren sich prächtig – gleich dreimal gab es im vergangenen Jahr Nachwuchs. Vier südliche Stechrochen kamen zum Beispiel im September im zur Welt. Man sagt, sie hätten ein Engelsgesicht. Der momentan jüngste und auch einer der kleinsten seiner Art ist der Blaupunktrochen. Er wird bis zu 70 Zentimeter lang. Normalerweise leben die Rochen im Hai-Atoll – so wie ihre Eltern. Doch vor der Geburt muss die Mutter das Atoll verlassen, denn dort lauern zu viele Gefahren für die Jungtiere. Außerdem bleiben auch die wenigsten Rochen bei Hagenbeck. Meist werden sie später auf Zoos in der ganzen Welt verteilt.

Bei allen Rochen sind das Maul und die Nasenlöcher an der Unterseite. Die Augen befinden sich erhöht am Kopf und sind sehr lichtempfindlich. Die Tiere ernähren sich vor allem von Muscheln und Krabben. Den langen Stachel in der Mitte des langen Schwanzes verwenden sie zur Verteidigung. Rochen wollen nicht töten, sondern dem Feind nur Schmerzen zufügen. Und eigentlich wollen sie einfach nur in Ruhe ihre Bahnen ziehen.